Willkommen im Hegering Hohne!
Unser Hegering setzt sich aus 6 gemeinschaftlichen und 3 Eigenjagd-Revieren zusammen und befindet sich im Südosten des Landkreises Celle. Als kleinster der aktuell 9 Hegeringe im Landkreis zeichnen wir uns durch sehr viel Initiative aus!
Auf einer Fläche von ca. 3500 ha bejagen wir überwiegend Reh- & Schwarzwild. Aber auch Rotwild ist bei uns heimisch! Aus diesem Grund sind wir seit vielen Jahren auch gleichzeitig Mitglied der Hegegemeinschaft Ringelah-Müsse.
Als Mitglied der Jägerschaft des Landkreises Celle sind wir in der
Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. organisiert und ein anerkannter
Naturschutzverband!
Für unser Niederwild sind wir überwiegend als Heger- & Pfleger im
Einsatz. Mit Benjeshecken und Wildackerflächen schaffen und erhalten wir
Lebensräume und bejagen zeitgleich das Raubwild!
Um nicht nur Entwicklungen im Wildbestand durch unsere Streckenlisten zu beurteilen, nehmen wir auch seit nunmehr 15 Jahren mit allen Revieren an der Wildtiererfassung in Niedersachsen teil.
Wie Sie sehen hegen & pflegen wir nicht nur in unseren Revieren, sondern auch unseren Hegering. Erfahren Sie auf unserer neuen Homepage mehr über unsere zahlreichen Aktionen in Sachen Naturschutz, Schieß- und Hundewesen, Jagdhornblasen sowie den Waldtag mit den Jüngsten aus Hohne!
Waidmannsheil!
Thomas Janssen, Hegeringleiter
Hohner Wetter
Aktuelles
Esskastanien-Pflanzaktion
Im Hohner Nordteil fand am Osterwochenende eine Pflanzaktion unseres Hegerings als Ausgleichsmaßnahme für Wildschäden statt. Gemeinsam wurden Esskastanien gepflanzt und zum Schutz vor Wildverbiss in mehreren kleinen Gattern gesichert.
Die Esskastanie ist dabei nicht nur ein wertvoller Baum für die Landschaft, sondern liefert künftig auch eine wichtige Mast für unser Wild. Insbesondere Rot- und Schwarzwild nehmen die nahrhaften Kastanien gerne an und profitieren von dem energiereichen Angebot im Herbst. Darüber hinaus stellt sie eine sehr wertvolle Sommertracht für Bienen dar: Ihre Blütezeit von Juni bis Juli bietet reichlich Nektar und Pollen und trägt so zur Versorgung der Insekten in einer oft nahrungsärmeren Zeit bei. Gerade dieser Mehrwert macht die Pflanzung auch aus naturschutzfachlicher Sicht besonders sinnvoll.
Die errichteten Gatter übernehmen dabei eine wichtige Funktion: Sie schützen die jungen Bäume in den ersten Jahren zuverlässig vor Rehwildverbiss, bis die Pflanzen eine ausreichende Höhe und Stabilität erreicht haben. In der Regel bleiben solche Gatter mehrere Jahre bestehen, um ein sicheres Anwachsen zu gewährleisten. Für das Rehwild bedeutet diese Form des Schutzes, dass der Verbissdruck gezielt von den jungen Kulturen genommen wird, ohne den Lebensraum insgesamt einzuschränken – ein sinnvoller Ausgleich zwischen Waldentwicklung und Wildbestand.
Ein herzlicher Dank gilt Edzard Dralle für die tolle Idee und die Initiative zu dieser gelungenen Ausgleichsmaßnahme.
Strauch des Jahres
Eine wunderbare Idee des Hegerings, jedes Jahr den Strauch des Jahres zu pflanzen, geht in diesem Jahr schon ins dritte Jahr.
Nach Cornelkirsche (2024) und gemeinem Schneeball (2025) wurde in diesem Jahr die Felsenbirne (2026) gepflanzt. In der Gemeinde Hohne hat man einen schönen Platz gefunden, damit die Sträucher auch Beachtung finden. Wertige Messingschilder weisen auf die Sträucher hin. Nahe der Wiehebrücke neben dem Fuß- und Radweg in Hohne erfreuen die Sträucher nun ihre Betrachter.
Jägerbote 2026
Der neue Jägerbote (das Magazin der Jägerschaft des Landkreises Celle) ist gerade im Druck und wird postalisch in den kommenden Wochen zugestellt. Wer es nicht erwarten möchte, kann hier schon die digitale Version einsehen.
